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Bitte überprüfen Sie kurzfristig vor Vorstellungsbeginn, ob die Veranstaltung wie angekündigt auch stattfindet.

2020 / 2021

Zart

2019 / 2020

Schwanensee - Aufgetaucht - Prolog
Casa Azul

2018 / 2019

Wassermusik / Dido and Aeneas
Move on
Junge Choreografen 2019
Tanzlabor IV

2017 / 2018

Cinderella
Dancing Souls

2016 / 2017

Satisfaction
Die vier Jahreszeiten

2015 / 2016

Tanzlabor II
TanzQuartett
Tanz in 3 Sätzen - Ballett I/15

2014 / 2015

Ballett? Rock it!
Dance Celebration - Wiederaufnahme
Alice im Wunderland
Der Schrank der Georgi

2013 / 2014

Terra brasilis
5. Internationale AIDS Tanz Gala
Nussknacker - Wiederaufnahme
Dance Celebration

2012 / 2013

Nussknacker
Dornröschen (reloaded) - Wiederaufnahme
Tanz Trilogie

2011 / 2012

4. Internationale AIDS Tanz Gala
shortcuts
Bach tanzt
Dornröschen (reloaded)

2010 / 2011

Dance in Motion
drei-mal-tanz
Moliere

Zart


Ballettabend mit Choreographien von Marguerite Donlon (Fragile) und Francesco Vecchione (Jurema)

Musik von Wolfgang Amadeus Mozart, Michio Woirgardt, Johann Sebastian Bach und Live-Improvisationen von Uroš Ugarković

Ursprünglich war „ZART“ als dreiteiliger Tanzabend konzipiert. ­Donlons weltweit gefeierte Choreographie Strokes Through the Tale sollte sozu­sagen den musikalischen Kern in Konzentration auf den Komponisten ­Mozart bilden. Die Sicherheitsmaßnahmen für das ­Ballettensemble ­berücksichtigend werden zunächst ‚nur‘ die beiden ­Uraufführungen ­Fragile und Jurema präsentiert. Beide Choreographen bewegt die aktuelle weltumspannende Situation, die sie auf unterschiedliche Art künst­lerisch umsetzen. Dabei ist es augenfällig, dass ihr räumlich tänzerisches Bild, ein Vorwärts, die Bewegung nach Vorne ist – und das sowohl im Tanz wie auch im metaphorischen Sinn: Die Hoffnung als Motor!

FRAGILE

In ihrer neuen Kreation begibt sich Ballettdirektorin ­Marguerite Donlon gemeinsam mit den Tänzer*innen auf einen Weg ins Ungewisse – nichts scheint mehr fest, der Boden unsicher. „Ein Meer voller Glas ... wie auf Eierschalen gehen, gefangen ... zusammen ... und allein“ (Donlon). Auf ihren choreographischen Passagen vom Bühnenhintergrund nach vorne reflektieren die Tänzer*innen Momente des ­Innehaltens, sie trauern und feiern. Jedes Leben wirkt aufeinander. Mit dem Blick in die Ferne erkennen sie ihre Sehnsucht nach Liebe, ihren Hunger nach Berührung. Mit der Hoffnung als Anker und geprägt von Erinnerungen möchten sie vorankommen, allein, zusammen, zerbrechlich.

JUREMA

Der Choreograph Francesco Vecchione beschreibt die Grundideen für sein Stück mit den Worten: „Die Welt, in der wir leben, ist nichts weniger als ein Spiegel dessen, was wir in unserem Inneren geworden sind. Wir leben in einer heiklen Zeit des Wandels ... Es liegt an uns, zu entscheiden. Das Schöne daran ist, dass es eine Wahl gibt und wir sie treffen können. Wir müssen die Veränderungen annehmen, um vorwärts zu kommen und zu wachsen.“ In seiner Choreographie arbeitet er mit allen Tänzer*innen des Balletts Hagen. Im Probenprozess haben sie ihre persönlichen Geschichten, ihre Meinungen, Ängste und Hoffnungen ausgetauscht. Was gibt es Schöneres, als diese Geschichten im Tanz zu erleben?