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für die Presse

Pressematerial

von der Presse

Überwältigende Bilder: Ballett Hagen tanzt auf Glasscherben
Tanz in Zeiten der Krise
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Drei Gesichter zeitgenössischen Tanzes
WDR 3 Mosaik - "Cinderella" zur Musik von Prokofjew im Theater Hagen
VERITABLER TANZ-ENTERTAINER
Am Theater Hagen reist Cinderella funkelnd zum großen Ball
Ballett Hagen zeigt furiose Tanzkunst
HERZENSANGELEGENHEIT
Cinderellas Stiefmutter ist ein Hüne
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ERINNERUNGSSTÜCK - Kalender der Ballettfreunde Hagen - tanznetz.de
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Tanzquartett - Plädoyer für das Drei-Sparten-Theater
Ein Kalender, der so richtig zur Sache kommt
Tanz in drei Sätzen - Gar nicht Proviziell
Tanzfestival 2015
Tanzpreisverleihung in Essen am 28.3.2015
Hagener Tänzer zwischen Luftgitarre und Klammerblues
Ein Lob den Legenden und Kämpfern gegen den Sparkurs
Deutscher Tanzpreis für Hagens Ballettdirektor Fernando
Tanz in 3 Sätzen
Kühner Spagat
Synthese von gestern und heute
Der Schrank der Georgi - ein Tanz im multimedialen Raum
The Theatre of Hagen became Terra Brasilis
Terra brasilis - Die Gezeiten getanzter Leidenschaft
Drei Brasilianer in Hagen
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EINE GALA BESONDERER ART - tanznetz.de 20.10.2013
Tanz-Trilogie: ruhrnachrichten.de 25.03.2013
Tanz-Trilogie: derwesten.de 24.03.2013
Hagener Ballett bei Weihnachtsaktionen im Stress 28.11.2012
Der Nussknacker, RuhrNachrichten 21.10.2012
Der Nussknacker: WAZ 21.10.2012
Dornröschen: ruhrnachrichten.de 28.05.2012
Dornröschen
tanznetz.de 04.03.2012: Großartige Tanzminiaturen
Ein Festspiel aus Klang und Anmut: derwesten.de 26.02.2012
DanceEurope
WDR 5 Scala, 24.10.2011, „shortcuts“
WDR 3 Mosaik, 24.10.2011, „Shortcuts“
Betörende Bilder eines grandiosen Kollektivs: WP 23.10.2011
Leserbrief - WP 23.10.2011 - Aids Gala
Online Musik Magazin zum Ballettabend
WP/WR 11.10.2011, Tänzerische Gala auf Zehenspitzen
Aidsgala tanznetz.de 01.10.2011

Dornröschen: ruhrnachrichten.de 28.05.2012

Ballett in Hagen: Tschaikowskys Dornröschen tanzt mit Humor und in Gefangenschaft

28.05.2012 | 15:05 Uhr

Mit Mut und Kreativität hat der Hagener Ballettchefs Ricardo Fernando das wohl beliebteste romantische Handlungsballet auf die Bühne gebracht. Mit Selbstbewusstsein aber auch erkennbarem Respekt vor dem Original hat er Tschaikowsky Dornröschen bearbeitet. Das Ergebnis, in seiner als "reloaded" bezeichneten Fassung, hatte am Pfingstsamstag seine umjubelte Premiere.
Von Karsten Mark

Fernando hat das Märchen keineswegs entzaubert, kein aktuelles Problemstück daraus macht. Im Gegenteil: Ausstatter Dorin Gal durfte sich mit dem Entwurf einer farbenprächtigen Märchenwelt austoben.
Allerdings hatten Fernando als Choreograph und Dramaturgin Maria Hilchenbach eine andere Vorstellung von der Geschichte als im mehr als 120 Jahre alten Original. Zentrale Elemente wie die Feen und der 100-jährige Schlaf mussten weichen.
Das klingt extrem, ist es aber nicht. Ersetzt werden sie durch modernere Konzepte und Humor. So wird die "Fliederfee" zur fürsorglichen "Patin" und statt in tiefen Schlaf zu versinken, kommt Prinzessin Aurora als Gefangene ins Haus der bösen Carabosse. Denn ihr Märchenprinz ist der Sohn der bösen Königin.
Fernando geht beim Tanz einen ähnlichen Weg. Das romantische Original bleibt präsent, auch der Spitzentanz kommt noch vor, allerdings zurückgenommen und mit modernen Elementen vermischt. Bei den vielen Pas-de-deux dominieren Hebefiguren. Die Bewegungssprache ist unmittelbar verständlich und eingängig.

Veränderte Akte
Um seine eigene Geschichte zu erzählen, hat er sogar die Aufteilung der Akte verändert. Der dritte Hochzeitsakt wird zum Epilog.
Dafür bekommt der "Blaue Vogel" eine neue Bedeutung als Freiheitssymbol.
Unangetastet bleibt Tschaikowskys Musik in der Originalversion. Sie erklingt sehr lebendig und in starke Farben getaucht von den Hagener Philharmonikern unter Steffen Müller-Gabriel.