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Regenbogen-Gala
Ballettfreunde Neuigkeiten Mai 2019
Aktionen für die Mitglieder im März 2019
Junge Choreografen 2019
Das neue Ballett Ensembles 2018/2019
Saison Auftakt 2018
Tanzlabor IV - Probenfotos
Postkartenbox
Tanzlabor IV
Offene Probe Cinderella
Offene Probe zu „Cinderella“
Weihnachtsmarkt Schloss Hohenlimburg 16.12.2017
Premiere „Dancing Souls“
Offene Probe " Luminous Heart"
Auftakt Fotos 2017
Bootsfahrt auf dem Harkortsee mit der neuen Ballettcompagnie
Das neue Ballett Ensembles 2017/2018
Abschiedsfeiern im Juli 2017
10 jähriges Jubiläum der Ballettfreunde im Mai 2017
Weihnachtsmarkt der Ballettfreunde 2016
Mitgliederversammlung 2016 Ballettfreunde Hagen e.V.
Thomas Mehl
Einblick ins Balletttraining: Die vier Jahreszeiten
Ballettkalender 2017
Auftakt Fest 2017
Ausflug mit der Ballettcompagnie
Spielzeitauftakt 2016/17
Ballroom Dance Projekt 2016
Ballettfreunde stiften Eintrittskarten für Flüchtlingsfamilien
6. internationale Aids-Tanzgala
Vorstellung des Ballett Ensembles 2015/2016

Archiv

Tanzlabor II - Proben zu NUA
Rettet das Theater Hagen! - Petitionen
Weihnachtsmarkt am 28.11.15
Ballettkalender 2016
Saisonbeginn 2015/16
Saisonabschlussfeier 2014/15 - Verabschiedung der Tänzer
Verabschiedungsfeier
Tanzfestival „Farben des Tanzes“
Tanzpreisverleihung in Essen am 28.3.2015
Premiere
Gisela Griefahn
Alle Jahre wieder
Jahreshauptversammlung 2014 der Ballettfreunde Hagen e.V.
Deutscher Tanzpreis für Hagens Ballettdirektor Fernando
Lange Nacht der Kunst
Bootsfahrt zu Saisonbeginn 2014/2015
Auftakt Spielzeit 14/15
Ballettkalender 2015
Auftakt Fest zu Spielzeitbeginn
Offene Probe am 26.4.14 um 13.00 Uhr
Spende zur Praxiseröffnung
Gründungsversammlung des gemeinnützigen Vereins Ballettfreunde Hagen e.V.
Weihnachtsfeier 2013
Nachtrag zum Weihnachtsmarktstand 2013
Weihnachtsmarktstand am 30.11.2013
Hagener Künstlerinnen und Künstler 2013
Dance Celebration Kalender 2014
Saisonbeginn 2013 / 14
Ende der Saison 2012/2013
Saisonabschluss 2013
Matinee am 17.3.2013 um 11.00 Uhr auf der Bühne
06.01.2013 Neujahrsempfang des Theaterfördervereins
Weihnachtsfeier mit dem Balletthagen - 08.12.2012
Ballettfreunde und Ballettensemble backen und verkaufen Weihnachtsgebäck - 22.11.2012
Meet & Greet im Anschluss an die Autogrammstunde nach der Nussknacker-Vorstellung am 11.11.2012
Jahreshauptversammlung 2012 der Ballettfreunde Hagen
Sie stolpern nur über Vokabeln
Das Ballett Hagen: hinter den Kulissen - der neue Ballettkalender 2013 ist erschienen
Bootsfahrt zu Saisonbeginn am 02.09.2012
Offene Probe am 09.06.12
5 Jahre Ballettfreunde Hagen
Ballettlehrer vom Ankara State BalletModern Dance zu Gast in Hagen
Die jubiläumskarte mit dem neuen Ensemble ist da!
Carla Silva und Ricardo Fernando mit Frau Wilmes beim Essen

06.01.2013 Neujahrsempfang des Theaterfördervereins

Der traditionelle Neujahrsempfang des Theaterfördervereins fand dieses Jahr im Zeichen des Zusammenschlusses der Theaterförderer - Bürgerstiftung, Ballettfreunde und Theaterförderverein - statt, und aufgrund des größeren Besucheransturms auch im großen Haus und nicht ,wie sonst üblich, im Opus. Neben den Vorsitzenden der drei Vereine sprachen auch der Oberbürgermeister und Norbert Hilchenbach zu den Gästen und die Veranstaltung wurde von Mitgliedern aller Sparten musikalisch und künstlerisch begleitet. Für das Ballett Hagen tanzten Brendon Feeney und Tiana Lara Hogan einen Pas de deux aus dem Nussknacker. Fazit dieses gelungenen Vormittags ist : Wir werden gemeinsam für unser selbstbespieltes Haus in Hagen kämpfen!

Wer sich aktiv an unserer Initiative beteiligen möchte, kann das PDF-Formular ausfüllen und an den genannten Stellen abgeben. Mit einem Klick auf PDF-Formular sollte es sich in eurer PDF-Software öffnen.

6.1.2013 Neujahrsansprache, Frau Berns

Als Vertreterin der Ballettfreunde Hagen bedanke ich mich sehr herzlich bei dem Theaterförderverein und seinem Vorsitzenden Klaus Hacker für die Möglichkeit, ein paar Worte an Sie zu richten:

Die Ballettfreunde setzen sich seit mehr als 5 Jahren nicht nur für die Belange des Hagener Balletts, sondern ebenso vehement für den Erhalt unseres Theaters in seiner jetzigen Form, ein. Gemäß dem Motto: nur gemeinsam sind wir stark, arbeiten wir in diesem Sinne sehr eng mit dem Theaterförderverein und der Theaterstiftung zusammen.

Das Theater Hagen als kulturelles Herz Hagens steht für die Hochkultur und für die Möglichkeit der kulturellen Bildung großer Bevölkerungsschichten unserer Stadt. In diesem Zusammenhang möchte ich die Hochkultur als Gegenentwurf zur „Flachkultur“ (Asheuer in ‚Die Zeit’) verstanden wissen, die den Geist einlullt statt ihn anzuregen, die vereinfacht statt Komplexität abzubilden.

Die finanzielle Krise der Ruhrgebietsstädte hat dazu geführt, dass, wie ein Kommentator im WDR 3 unlängst feststellte, ‚in vielen Städten der Region die Hochkultur zum Abschuss freigegeben würde.’

Hochkultur richtet sich, „ an jene brave Mittelschicht, aus der die Denker und Dichter, aber noch nie Glanz und Sexappeal gekommen sind“, klärt uns Jens Jessen in der Wochenzeitung die ‚Zeit’ auf . „Hochkultur, so führt der Autor fort, wird vom modernen Staat nicht deshalb gefördert, weil die Bürger, etwas von ihnen Geschätztes für ihr Geld haben wollen, sondern um den sozialdemokratischen Gedanken zu verwirklichen, politische Teilhabe breiter Bevölkerungsschichten durch kulturelle Teilhabe herbei zu führen.“
„Die Hochkultur ist, laut Jessen, der Maßstab, von dem unsere Zivilisation lebt.“
Und er führt fort, „die Hochkultur als zivilisatorischer Maßstab muss allen zugänglich sein, weil ohne sie der Gedanke der Emanzipation bildungsferner Schichten zunichte gemacht werde und darüber hinaus der Verfall der Hochkultur zu einer, ich zitiere „vollständigen Verwahrlosung, übrigens auch historischen Desorientierung führe“. „Die Subventionierung der Hochkultur diene nicht nur dem Bestandschutz eines privilegierten Publikums, sondern der Freiheit eines jeden, aus gesellschaftlich bedingter Unmündigkeit auszubrechen.“

Wenn ich dieses Credo mit meinen eigenen, einfacheren Worten zusammenfassen darf, bedeutet es: wenn ich die Hochkultur zerstöre, vernichte ich Bezüge zur Vergangenheit, Verständnis für die Gegenwart und Perspektiven für die Zukunft.

Als Kind dieser Stadt, aus einer kinderreichen Familie mit stark begrenzten finanziellen Möglichkeiten stammend, das durch ein Schülerabonnement des Theater Hagen und einem Mitgliedsausweis der Stadtbücherei Hagen, in meiner Jugend in die Welt der Hochkultur eindringen durfte, appelliere ich an alle politisch Verantwortlichen in der Kommune, im Land und Bund, die Zukunft dieser Stadt, die mit der Zukunft der Kultur in dieser Stadt eng verwoben ist, nicht zu gefährden.

Ich danke für Ihre Aufmerksamkeit.